Vertragsgegenstand
Vertragsgrundlage für unsere gesamten Geschäftsbeziehungen sind ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma Kloster Industries, Am Mühlberg 16, 93077 Bad Abbach, nachfolgend „Kloster Industries“ genannt. Unsere Preise sind Netto-Preise wenn nicht anders angegeben, und sind bis auf Widerruf gültig. Vorher erschienene Preislisten verlieren hiermit ihre Gültigkeit. Angebote sind freibleibend. Lieferzeit-Angaben sind unverbindlich. Die Produkte sind lieferbar, solange der Vorrat reicht. Im Einzelfall behalten wir uns das Recht vor anstatt der gezeigten, gleichwertige oder höherwertige Produkte zu liefern.

Fahrzeugfolierung

Kloster Industries verklebt, nach Hersteller vorgaben, Folie auf das in der Bestellung spezifizierte Fahrzeug in den Montagehallen von Kloster Industries oder bei Bedarf auch in externen Räumlichkeiten wie z.B. Autohäusern. Wenn nicht anders vereinbart werden Fahrzeuge in den Räumlichkeiten von Kloster Industries foliert. Ist eine Folierung in externen Räumlichkeiten von Nöten, so hat der Kunde dafür zu sorgen, dass diese Räumlichkeiten den Herstellervorgaben der Folienlieferanten entsprechen. Informationen hierzu händigt Kloster Industries bei Auftragserteilung an den Auftraggeber aus. Der Auftraggeber hat das Fahrzeug zum vereinbarten Termin im nachfolgend beschriebenen Zustand bei dem, im Werksauftrag, bestimmten Montageort anzuliefern.

Zeitlicher Rahmen der Folierung

Der zeitliche Rahmen der Folierung ist mit uns im Einzelfall abzuklären und zu vereinbaren. Je nach Beschaffenheit und nötiger Vorarbeit am Fahrzeug dauern die Arbeiten bei uns in etwa zwischen 3 und 10 Tagen. Andere Absprachen sind möglich. Feste Zeiten für die Folierung müssen vereinbart werden.

Folierungshinweise

Im Rahmen der Komplettfolierung werden sämtliche Typenbezeichnungen am zu folierenden Fahrzeug durch Kloster Industries entfernt. Diese (soweit sie geklebt sind) werden nicht wieder angebracht. Ein nachträgliches Anbringen der Typenbezeichnungen kann zu Beschädigungen sowohl an der Folie als auch am Lack führen (Klebstoff).
Scharniere und Dachrehling sind grundsätzlich von der Folierung ausgeschlossen

Die Folierung der Spiegel, Türpfalze, Einstiege und Türgriffe sind nicht Umfang einer Vollfolierung und werden nur nach schriftlicher Absprache und Regelung der Zusatzkosten umgesetzt. Teilweise (je Modell) sind die genannten Bauteile nur teilfolierbar.
Die Folierung von Schwellern, Stoßstangen und ähnlichem mit strukturierter Oberfläche erfolgt ebenfalls nur nach schriftlicher Absprache.
Sich auf diesen Teilen wieder ablösende Folien fallen nicht in die Gewährleistung.
Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für eventuelle TÜV-Eintragungen und dafür, dass das Fahrzeug den Bestimmungen der StVZO entspricht. Kloster Industries übernimmt keinerlei Haftung bezüglich der StVZO-Bestimmungen. Ein reiner Farbwechsel ist in Deutschland nicht eintragungspflichtig.

Um eine Folierung nach Herstellervorgaben zu ermöglichen muss das Fahrzeug wie folgt vom Auftraggeber vorbereitet sein:

Die zu verarbeitenden Flächen sind von groben Verschmutzungen befreit, gewaschen und entwachst sein. Das Fahrzeug muss vollkommen trocken sein. Es befinden sich keine Wertsachen im Fahrzeug. Kloster Industries übernimmt keine Haftung für im Fahrzeug verbliebene Wertsachen. Das Fahrzeug sollte des weiteren keine Lackversiegelung vorweisen. Beschädigungen am Lack wie z.B. Kratzer oder Steinschläge vorweisen.

Folierung auf defekten Oberflächen:

Bei Auftragserteilung übernimmt Kloster Industries keine Gewährleistung, auf die Haltbarkeit und Verarbeitungsqualität, auf beschädigte und stark verwitterte Bauteile. Kloster Industries behält sich das Recht vor, beschädigte Bauteile kostenpflichtig für eine Folierung vorzubereiten. Hierbei gelten jedoch die bekannten Herstellervorgaben der Folienhersteller. Bei der Fahrzeugfolierung muss zum Teil auf Lack und an Lackkanten geschnitten werden. Daraus resultierende Beschädigungen des Lackes und somit entstehende Reklamationsansprüche sind grundsätzlich ausgeschlossen. Eine rückstandsfreie Entfernung der Folie kann nur bei Lack in Erstausrüsterqualität garantiert werden. Hierbei greift Kloster Industries auf die Vorgaben der Folienhersteller zurück. Bei der Übergabe des Fahrzeugs kann Kloster Industries ein Übergabeprotokoll erstellen. Darin wird der Zustand des Fahrzeuges bei Übergabe festgehalten. Sofern das Fahrzeug nicht dem vorstehend genannten Zustand entspricht, kann die Folierung ggf. nur gegen Mehrkosten erfolgen. Der Mehraufwand zur Vorbereitung der vereinbarten Folierung wie z.B. Beseitigung starker Verschmutzungen, Behandlung von Roststellen oder Lackschäden, so hat der Auftraggeber die entstehenden Mehrkosten zu tragen. Kloster Industries verarbeitet reinigt und entfettet die zu verarbeiteten Flächen unmittelbar vor Montage von Folien. Eine Garantie der Staubfreien verarbeiten kann jedoch nicht gegeben werden. Staub- und Lackeinschlüsse bis zu 3% der Fahrzeugfläche sind vom Auftraggeber zu akzeptieren. Des weiteren sind Folienbeschädigungen, die durch Fahrzeugvibrationen oder Dichtungen verursacht werden von einer Reklamation ausgeschlossen.

Überlappungen und Falten bei der Folierung
Von der Optik ist die Folierung eines Fahrzeugs kaum von einer Lackierung zu unterscheiden, ist aber einer Lackierung nicht gleichzusetzen. Folien sind in ihrer Eigenschaft dennoch anders als Lacke. Evtl. auftretende Faltenbildungen, die bei extremen Rundungen von Teilen entstehen können, werden so eingearbeitet, dass sie nicht sofort ins Auge fallen, sind aber meist unvermeidbar und stellen keinen Mangel dar. Beklebungen von Flächen, die die Folienbreiten übersteigen, können eine Überlappung an unproblematischen Stellen erforderlich machen. In starken Vertiefungen, hauptsächlich bei Stoßstangen, lässt es sich oft nicht vermeiden mit Überlappungen zu arbeiten, um eine Überdehnung der Folie zu verhindern und einem Ablösen der Folie entgegenzuwirken. In Bereichen, in denen die Dehnung der Folie erforderlich ist, kann es zu Dehnungsstreifen oder ähnlichen Oberflächenveränderungen kommen. Dies ist aufgrund der Folienbeschaffenheit nicht anders möglich und ist kein Reklamationsgrund.

Schäden durch die Folierung
Bei einer Folierung ist es leider nicht immer vermeidbar, dass die Folie nach Anbringung auf dem Lack geschnitten werden muss. Wir bemühen uns diese Schnitte an nicht leicht sichtbaren, unauffälligen Stellen durchzuführen. Durch das Schneiden können leichte Kratzer im Lack entstehen, die in der Regel durch Polieren beseitigt werden. Bei der Repositionierung der Folie können Schäden am Lack auftreten (Abziehen von Lacksplittern o.ä.). Dies ist auf Fehler am Lack zurückzuführen, z. B. unsachgemäße Ausbesserungen oder nachlackierte Stellen. Im Falle einer Scheibenfolierung kann es vorkommen, dass bei Entfernung der Folien einzelne Drähte der Scheibenheizung ganz oder teilweise ablösen. Eine Haftung für die vorgenannten Schäden kann nicht übernommen werden, da diese unvermeidbar sind. Die Entfernung verschiedener Teile kann Zusatzkosten verursachen. Zier- und Gummileisten sowie Typenbezeichnungen, die mit Kunststoffklipsen angebracht sind und vor der Folierung entfernt werden, können abbrechen und müssen beim Hersteller angefordert werden. Der Ersatz dieser Kleinteile ist als völlig normal anzusehen und dient einem hochwertigeren Ergebnis. Die Kosten für diese Teile trägt der Auftraggeber.

Pflegeanweisung

Um vollen Gewährleistungsanspruch zu haben muss die Folie ordnungsgemäß gepflegt werden, welches folgende Punkte beinhaltet: 
– unmittelbar (spätestens 14 Tage nach Abholung) des Fahrzeuges ist dieses einzuwachsen (gilt nicht für Carbon und strukturierte Folien) 
– die Folie in 1⁄2 jährlichen Abstand mit einem Hartwachs behandeln, da die Folie sonst stumpf wird, genau wie eingewachst wird (gilt nicht für Carbon und strukturierte Folien).
 
– das Einwachsen kann wahlweise per Hand oder in einer Waschstraße (Wachsprogramm) erfolgen.
 
– sämtliche Wachse und Polituren dürfen keine Schleifmittel enthalten 
– verschmutzte Stellen auf der Folie keinesfalls mit lösemittehaltigen Reinigern, Säuren (Azeton, Verdünnung und ähnlichem) behandeln 

Speziell für matte und satinierte Folien gilt: 
– die Benutzung von Waschstraßen mit rotierenden Bürsten ist nicht zu empfehlen, da es hierbei bei häufiger Benutzung zu Glanzeffekten kommen kann. Wir empfehlen deshalb ausdrücklich Handwäsche bzw. Waschstraßen mit „Lappenwäsche“ ganz wichtig ohne Heißwachs.
– weiß- Matte Folien sind sehr pflegeintensiv und müssen dementsprechend öfter gepflegt werden 
Speziell für Carbon und Strukturierte Folien gilt: 
-Nicht einwachsen
Die von Kloster Industries verwendeten Hochleistungsfolien sind waschstraßenfest, wir empfehlen jedoch ausdrücklich Handwäsche. Wenn eine Waschstraßenreinigung nicht zu vermeiden ist, wählen Sie nur Waschstraßen mit „Lappenwäsche“ oder “Textilwäsche”. 
Bei der Reinigung mit Dampfstrahlern sowie mit Vorsprühreinigern sollten Sie unbedingt mindestens 1 Meter Abstand zur Oberfläche bzw. den Kanten halten oder besser ganz vermeiden.
Aggressive Verunreinigungen (Vogelkot) müssen umgehend beseitigt werden, so wie Sie es bei einem lackierten Fahrzeug auch machen würden. 

Entwürfe, Schutzrechte

Entwürfe, die von uns erarbeitet und zur Verfügung gestellt werden, sowie von uns gefertigte Muster, Reinzeichnungen, Datensätze und Modelle bleiben auch nach Bezahlung unser Eigentum. Ebenso bleiben wir Inhaber der hieran bestehenden gewerblichen Schutzrechte und Urheberrechte. Der Auftraggeber sichert uns zu, dass die von ihm an uns gelieferten Entwürfe und Ausführungsvorgaben, bestehende Patent-, Lizenz-, Warenzeichen-, Geschmacksmuster oder sonstige gewerbliche Schutzrechte, einschließlich Urheberrechte Dritter, nicht berühren und solche Rechte durch die gelieferten Entwürfe und Ausführungsvorgaben nicht verletzt werden. Eine diesbezügliche Untersuchungspflicht obliegt uns nicht. Im Falle unserer Inanspruchnahme durch Dritte wegen der Verletzung eines solchen Grundrechts, stellt uns der Auftraggeber von sämtlichen, sich hieraus ergebenden Zahlungsverpflichtungen frei.

Folien mit Struktur
Folien mit Struktur in ihrer Beschaffenheit (z. B. Carbonstruktur) können optische Unterschiede aufweisen, die gerade bei großflächigen Verklebungen sichtbar sein können. Solche Unterschiede sind Produktionsbedingt und stellen keine Mängel dar. Oberfläche der Folie (Lackschutz)Transparente Lackschutzfolien dienen dem Schutz der Fahrzeugkarosse und nicht der Verschönerung des Fahrzeuges. Es ist durchaus möglich, dass die Folienkanten an manchen Stellen sichtbar sind.
Der Begriff selbstheilende Oberfläche bezieht sich in diesem Fall nicht auf größere Steinschläge oder Unfälle. Die selbstheilende Oberfläche des Fahrzeuges heilt durch Wärme leichte Waschstraßen bzw. Oberflächenkratzer. Eine Abnutzung der Folie durch Steinschläge ist normal und kein Reklamationsgrund. Auf die selbstheilende Eigenschaft der Steinschlagschutzfolie nehmen wir keinerlei Garantie. Der vom Hersteller angegebene Betrachtungsabstand beträgt 2 Meter. Dies bezieht sich auf die Sichtbarkeit der Folie. Da die Folie in ihrer Dehnung limitiert ist, muss an manchen Stellen mit Trennschnitten oder Einlegern gearbeitet werden. Es kann ferner dazu kommen, dass an schwer zu erreichenden Stellen oder tiefen Sicken die Folie nicht angebracht werden kann bzw. getrennt werden muss.
Dies ist kein Mangel!

Preise

Der Preis einer Folierung durch Kloster Industries wird individuell berechnet und beinhaltet keine Sonderarbeiten. Mehrkosten werden separat in Rechnung gestellt. Der Auftraggeber erhält eine Verbindliche Preisangabe für die Fahrzeugfolierung, spätestens, mit der Zusammenfassung seiner Bestellung. Mehrkosten werden dem Auftraggeber vor Ausführung mitgeteilt. Im Fall von Widersprüchen gelten die Preise, die in der Zusammenfassung der Bestellung angegeben sind. Es sei denn, die allgemeinen Umstände machen es offensichtlich, dass es sich bei dem in der Bestellung ausgewiesenen Preis um einen Fehler handeln muss. 

Stundensätze

Unser Stundensatz beträgt 65,00 € zuzüglich 19% MwSt.


Korrekturen

Unsere Arbeit beinhaltet nach der Präsentation 2 Korrekturgänge. Weitere Korrekturgänge werden nach einem Stundensatz von 55,00 € zuzüglich 16% MwSt. berechnet.

Zusatzleistungen

Zusatzleistungen, sind Leistungen, die über das pauschale Angebot hinausgehen, wenn z.B. mehr als 2 Korrekturgänge erforderlich sind. Hierzu zählen auch Fahrtkosten im regionalen Raum, sie werden mit einer Kilometerpauschale (0,30 €/km plus 19% MwSt.) plus Arbeitszeit in Rechnung gestellt (Pauschale). Treffen für Präsentationen und Besprechungen werden ebenso nach Arbeitszeit berechnet. Zusatzleistungen sind z.B.: Kosten nach dem 2. Korrekturgang, Fahrtkosten und Fahrtzeiten im regionalen Raum (Pauschale), Termine wie Präsentationen und Besprechungen (Arbeitszeit)

Zahlungsbedingungen / Fälligkeit / Zahlungsverzug

Bei Voll- & Teilfolierung oder bei Aufträgen ab einem Auftragswert in vereinbarter Höhe mit Terminvergabe stellen wir dem Auftraggeber min.50% der Auftragssumme in Rechnung. Der Restbetrag wird bei Fertigstellung fällig und bei Lieferung / Abholung in bar zu entrichten. Bei Aufträgen ohne Terminvergabe oder bei Auslieferung am Tag der Auftragserteilung stellen wir unsere Rechnung bei Übergabe. Der Vereinbarte Preis ist bei Lieferung / Abholung in Bar fällig Im Einzelfall behalten wir uns das Recht vor, auch bereits bestehende Geschäftsbeziehungen mit 100% Vorkasse zu bedienen. Die Ware bleibt bis zur restlosen Bezahlung aller Ansprüche aus den Geschäftsbeziehungen unser Eigentum. Erfüllungsort für Lieferung und Zahlung ist der Standort von Kloster Industries Gerichtsstand für beide Seiten ist Regensburg. Der Auftraggeber haftet im vollen Umfang für einen Schaden, welcher durch Nichterfüllung des Vertrages, Kloster Industries entstanden ist. Befindet sich der Käufer im Zahlungsverzug, hat er währenddessen jede Fahrlässigkeit zu vertreten. Der Kaufpreis ist während des Verzugs zu verzinsen. Der Verzugszinssatz beträgt für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, beträgt der Zinssatz zehn Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Befindet sich der Käufer länger als 14 Tage im Zahlungsverzug, kommt dieser in den Mahnungslauf. Die anfallenden Kosten für jede einzelne Mahnung trägt hierbei der Käufer. Im Falle von nicht Zahlung des Käufers trotz Mahnung werden weitere rechtliche Schritte auf Kosten des Käufers eingeleitet. Bei Überschreitung der Zahlungsfrist ist Kloster Industries ohne, dass es einer weiteren Mahnung bedarf berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank pro Jahr zu verlangen. Die Geltendmachung eines weiteren Schadens ist nicht ausgeschlossen. Tritt der Auftraggeber ohne vorherige Absage in Textform von seinem Auftrag zurück, so ist Stefan Kloster als Inhaber von Kloster Industries berechtigt, ohne besonderen Nachweis die entstandenen Materialkosten und Ausfallzeiten als Entschädigung einzufordern, bzw. einzubehalten. Wir stellen dabei in der Regel 30% der Auftragssumme, mindestens jedoch den Materialpreis in Rechnung.

Gewährleistungen / Haftung

Die Folierungen werden nach Herstellervorgaben der Folienlieferanten und unter Berücksichtigung der Haftungsrichtlinien ausgeführt. Es gelten zudem die gesetzlichen Bestimmungen, soweit nicht in diesen AGB eine abweichende Regelung getroffen ist. Alle Informationen, die Kloster Industries bereitstellt, sei es über www.kloster-industries.de oder über einen anderen Weg, haben rein Informativen Charakter. Zu Informationen in Sinne dieser Ziffer zählen technische Angaben, Verarbeitungshinweise, Pflegehinweise, Maß- und Leistungsbeschreibungen. Kloster Industries übernimmt hinsichtlich der Richtigkeit keine Gewähr. Für Art und Umfang der von Kloster Industries zu erbringender Leistung ist im Zweifelsfall allein die Bestellzusammenfassung maßgebend. Kloster Industries prüft nicht, ob vom Kunden gestellte und bestellte Designs Rechte Dritter verletzen, dies ist ausschließlich Sache des Auftraggebers. Eine Haftung von Kloster Industries besteht soweit nicht. Für Kaufleute und Unternehmer gelten die Untersuchungs- und Rügepobliegenheiten des §377 HGB und die auf 1 Jahr verkürzte Verjährung bei Gewährleistungsansprüchen.

Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf folgende Fälle: 
– Schäden und Fehler durch Einwirkung höherer Gewalt.
 
– Beschädigungen oder sonstige Mängel, die nicht auf Fabrikationsfehler zurückzuführen sind. 
– Folgeschäden durch Versäumnis und oder Unsachgemäße Pflege gemäß Pflegeanweisung.
 
– Verschleißschäden durch überdurchschnittliche Beanspruchung oder extreme Witterungen.
– Lackschäden nach dem Entfernen der Folie der Kloster Industries an nachlackierten Fahrzeugteilen.
– Hochkommende Folie an Kunststoffteilen die werkseitig mit fetthaltiger strukturierter Kunststoffoberfläche hergestellt werden.

– Eventuelle Lackschäden beim Entfernen der Folie von Kloster Industries in nicht von Kloster Industries autorisierten Werkstätten. 
– Eine evtl. entstehende Faltenbildung an umgelegten Kanten sowie geringfügiges Schrumpfen der Folie ist aus technischen Gründen unvermeidlich und kein Reklamationsgrund. 
– Kleinere Lufteinschlüsse, die unmittelbar während der Folierung auftreten können. Lufteinschlüsse können durch die noch „arbeitende“ Folie nach ca. 14 Tagen verschwinden.

Allgemeine Haftung

Gegenüber Verbrauchern haftet Kloster Industries nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit soweit es nicht einer Verletzung der Vertragspflicht handelt. Bei Vertragsverletzung haftet Kloster Industries im vollen Umfang. Gegenüber Unternehmern haftet Kloster Industries nur für vorsätzliche oder fahrlässige Schäden. Liegt eine Verletzung der Vertragspflicht vor, so haftet Kloster Industries nach den gesetzlichen Bestimmungen. Kloster Industries haftet der Höhe nach nur für bei Vertragsabschluss typischerweise vorhersehbare Schäden soweit kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Für mittelbare Schäden haftet Kloster Industries nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die oben genannten Haftungsbeschränkungen und Ausschlüsse gelten nicht bei Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit sowie die Übernahme ausdrücklicher Garantien durch Kloster Industries Haftungsfreistellung Kloster Industries haftet nicht für Schäden an Fahrzeugteilen die Bauart- und altersbedingt, trotz sachgerechter De- und Montage entstehen können. Der Auftraggeber hält Kloster Industries von allen Ansprüchen frei, die gegenüber Kloster Industries von Dritten aufgrund einer Rechtsverletzung drohen. Die Freistellung schließt die Kosten einer Rechtsverteidigung sowie alle weiteren Kosten ein. Der Auftraggeber ist verpflichtetet wahrheitsgemäß zur vollständigen Aufklärung des Sachverhalts beizutragen.

Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist Regensburg für: Kaufleute, öffentliche Institutionen, juristische Personen des öffentlichen Rechts. Verbraucher Ihren Gerichtsstand an ihrem Wohnort. Zusätzlich kann für Verbraucher der Gerichtsstand Regensburg vereinbart werden. Soweit einzelne Klauseln dieser AGB unwirksam sind, bleiben die übrigen Klauseln davon unberührt. Unwirksame Klauseln sowie Regelungslücken werden durch eine wirksame Klausel ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel wirtschaftlich oder bei einer Regelungslücke einem gerechten wirtschaftlichen Interessenausgleich am nächsten kommt. 

Schlussbestimmungen

Geänderte AGB werden den Nutzern bis spätestens einen (1) Monat vor Inkrafttreten ausgehangen sowie auf der Webseite von Kloster Industries veröffentlicht. Widerspricht der Auftraggeber nicht spätestens innerhalb von zwei Wochen gelten geänderte AGB als angenommen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des EU Kaufrechts              

Datenschutz
Die vom Kunden zur Verfügung gestellten Daten werden ausschließlich zur Abwicklung der Verträge gespeichert und verarbeitet. Salvatorische Klausel sollte eine Bestimmung dieser AGB ungültig oder undurchsetzbar sein oder werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB hiervon unberührt, es sei denn, dass durch den Wegfall einzelner Klauseln eine Vertragspartei so unzumutbar benachteiligt würde, dass ihr ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zugemutet werden kann.